Fünfzehn Frauen aus Erfurt führten seit ihrem Abitur im Jahre 1932 ein Tagebuch, in das reihum jede von ihnen Erlebnisse und Gedanken über ihr Leben schreibt. Dieses "Klassenbuch" führt aus zeitgenössischer Perspektive durch die Kriegs- und die Nachkriegszeit des geteilten Deutschlands bis ins Jahr 1976 und schildert die sehr privaten, aber gleichzeitig auch typischen Frauenschicksale - ein einmaliges Zeitdokument.
Eva Jantzen, geboren 1914 in Magdeburg, studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität München. Sie lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Hamburg und veröffentlichte unter anderem: «Ein alter Mann in Thüringen», «Zwölf Frauen und eine Dame. 13 Erzählungen» und «Ein Mann sucht sich selbst. Familiengeschichten». Merith Niehuss, geboren 1954 in Bielefeld, studierte Soziologie und Geschichte an der Universität München, promovierte 1982 und habilitierte sich 1993 für Neuere und Neueste Geschichte. Sie arbeitete als Akademische Rätin und Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Neuere Geschichte in München mit den Forschungsschwerpunkten Parlamentarismus- und Sozialgeschichte vom deutschen Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland. Sie veröffentlichte Bücher und Aufsätze hauptsächlich zu den Themen Arbeitergeschichte, Wahlen und Familiengeschichte.
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