Feminismus in der frühen Gewerkschaftsbewegung (1890-1914) - Die Strategien der Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede
Verlag | transcript |
Auflage | 2021 |
Seiten | 216 |
Format | 15,4 x 1,6 x 22,8 cm |
Gewicht | 342 g |
Reihe | Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 199 |
ISBN-10 | 3837659224 |
ISBN-13 | 9783837659221 |
Bestell-Nr | 83765922A |
Die außergewöhnliche Geschichte der Druckerei-HilfsarbeiterInnen, die schon im Deutschen Kaiserreich die Vereinbarkeit von Feminismus und Gewerkschaft demonstrierten.
Paula Thiede war die erste Frau, die die Leitung einer Gewerkschaft übernahm. Möglich wurde dies durch die Handlungsmacht der gut organisierten Hilfsarbeiterinnen im Druckgewerbe. Gemeinsam mit solidarischen Kollegen entwickelten sie Strategien, um die Anliegen von Gleichberechtigung und Gewerkschaftsarbeit zu verbinden und ihre Interessen erfolgreich zu vertreten. Uwe Fuhrmann geht dieser bislang unbekannten Geschichte einer außergewöhnlichen Gewerkschaft im Deutschen Kaiserreich nach.
Die Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede demonstrieren die vergessenen Möglichkeiten einer ganzen Epoche - eine Geschichte, die auch heute erstaunlich aktuell ist, wenn es um die Frage nach Gleich- und Ungleichbehandlung im Sinne der Emanzipation geht.
Rezension:
»Mit dem Buch über die Strategien der Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede wurde eine Geschichte aufgeschrieben, die auch heute erstaunlich aktuell ist, wenn es um die Frage nach Gleich- und Ungleichbehandlung im Sinne der Emanzipation geht.«
Gisela Notz, https://www.nd-aktuell.de, 29.10.2021 20211029