Literaturwissenschaftliches Jahrbuch
Verlag | Duncker & Humblot |
Auflage | 1994 |
Seiten | 457 |
Format | 15,7 x 2,7 x 23,3 cm |
Gewicht | 692 g |
Reihe | Literaturwissenschaftliches Jahrbuch. Neue Folge 35 |
ISBN-10 | 3428080335 |
ISBN-13 | 9783428080335 |
Bestell-Nr | 42808033A |
Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch wurde 1926 von Günther Müller gegründet. Beabsichtigt war, in dieser Publikation regelmäßig einen Überblick über neue Forschungsvorhaben und Ergebnisse zu bieten. Darüber hinaus enthielt das Jahrbuch auch Primärliteratur. 1939 verboten die Nationalsozialisten das Periodikum. Eine Neue Folge wurde im Jahre 1960 unter der Ägide des Germanisten Hermann Kunisch begründet, die inzwischen auf nunmehr 35 Bände gediehen ist. In der fächerübergreifenden Zeitschrift werden Beiträge zur Germanistik, Anglistik/Amerikanistik und Romanistik auf Deutsch und in den zu den Fächern gehörenden Sprachen publiziert. Außerdem enthält sie einen umfangreichen Besprechungsteil.Das Literaturwissenschaftliche Jahrbuch ist auf keine Methode festgelegt. Die Herausgeber streben an, auch Beiträge junger Nachwuchswissenschaftler aufzunehmen. Zu seinen Besonderheiten gehört darüber hinaus, bislang unveröffentlichte literarische Texte zu publizieren.
Inhaltsverzeichnis:
Inhalt: G. Vogt-Spira, Ars oder Ingenium? Homer und Vergil als literarische Paradigmata - A. Classen, Oswald von Wolkenstein und Leonardo Giustiniani. Zwei Zeitgenossen des frühen 15. Jahrhunderts - U. Baumann, Das Drama der englischen Renaissance als politische Kunst. Die zeitgenössische Aktualität der Römerdramen. Teil 2 - W. Erzgräber, Shakespeares "Hamlet" als Rachetragödie - T. Kullmann, Höfischkeit und Spiritualität: Dramatische Elemente in der "Metaphysical Poetry" - A. M. Rusam, Worte als Waffen. Zur Kunst der Überlistung bei Molière und Marivaux - W. Wittkowski, Plädoyer für die Dramen Heinrich Leopold Wagners - M. Fick, Die gefallene Natur. Deutungen der Sünde in Dichtung und Philosophie der Romantik - J. Heymann, "L'Avare" IV, 7 und Goriots Sterbemonolog. Anmerkungen zur Interpretation der Figur Goriots - P. Heßelmann, Unbekannte Briefe von Joseph Görres - H. Friedl, Eine religiöse Kehre. Denken und Dichten im amerikanischen Transzendentalismus von Emerson bis Dickinson - E. Heftrich, Richard Wagner in Thomas Manns Josephs-Tetralogie - F.-R. Hausmann, "Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter" von Ernst Robert Curtius; sechzig Jahre danach - U. Heftrich, Zur Originalität verdammt. Tschechische katholische Autoren im 20. Jahrhundert: Durych, Deml, Cep, Zahradnicek - F. Link, Denkversuche. Montaigne und Pascal, Emerson und Nietzsche, Postmoderne. Hommage à Max Müller - A. Fontana / J.-L. Fournel, Per un'analisi topologica della letteratura
The Literaturwissenschaftliches Jahrbuch (Yearbook of Literary Studies) was founded in 1926 by Günther Müller with the aim to publish both research and literary texts. The Jahrbuch was banned by the Nazis in 1939 and re-founded by the German scholar Hermann Kunisch in 1960; the new series has now grown to 35 volumes. The trans-disciplinary journal publishes articles on German, English and American literature, as well as literature in the Romance languages. Articles may be written in German or the languages of the respective fields. Each volume also comprises a substantial review section. Early career scholars are encouraged to submit their manuscripts.The Literaturwissenschaftliche Jahrbuch is not restricted to any specific method or school. It focuses on texts and developments from the Middle Ages to the present. With a view to exploring the multilingual and transcultural dimension of the literatures involved, emphasis will be given to comparative approaches.